Tag der offenen Tür: Wie alles begann

Von Samuel 05.06.2016

Tag der offenen Tür: Wie alles begann Titelbild

Das Jugend Programmiert Projekt ist eine große Gemeinschaftsleistung. Ohne unserer vielen Unterstützer und deren Hilfe wären wir niemals so weit gekommen. Ihr seit also ein Teil des Projektes und somit auch ein Teil unserer Arbeit. Um an all dem teilhaben zu können heißen wir Euch zu unserem ersten Tag der offenen Tür herzlich willkommen!

Februar: „Ich hab da ne Idee“

Zum Anfang existierte nur die Idee. Der Start in die Welt der Programmierer ist oft nicht leicht und das sollte anders werden. An einem Abend im Februar formulierten wir, während ein paar Runden Mario Kart 64, die ersten Ideen für einen leichten Start im Umgang mit Programmcode. Unterhaltsam, praxisnah und mit den wichtigsten Grundlagen sollte dieser Start unsere Meinung nach gestaltet sein. Das alles in einem Paket zusammengeschnürt könnte einigen Menschen bestimmt viel Freude bereiten.

Um diese Idee mit genügend Feedback und nah an den Menschen umzusetzen, für die sie entwickelt wurde, wahr ein Crowdfunding das Mittel zum Zweck. Im Internet würden wir schon erfahren, ob das was wir vor haben bestand hat, oder ob wir uns besser weiterhin unseren Hausaufgaben widmen sollten.

Wir beschlossen also zusammen mit dem Start des Kickstarter-Ablegers für Deutschland mit unserem Projekt online zu gehen, um euch von unsrer Idee zu überzeugen.

Mai: Kickstarter

So fest ein jeder auch von seiner Idee überzeugt sein mag, und so gut diese auch ist, gut verkauft und präsentiert möchte sie in jedem Fall werden. Die Recherche zeigte, dass viele bereits online gestellte Kickstarter-Projekte dieses Kunststück gut gemeistert haben. Wild sprangen andere Gründer durch ihre großen Büros und präsentierten stolz ihre Produkte in einer ruckelfreien Kameraeinstellung und mit zur Hilfenahme einer subtilen Konfetti-Explosion im Hintergrund.

Die Möglichkeit so beeindruckende Bilder zu schießen bot sich uns leider nicht. Etwas einfaches aber überzeugendes musst her. Mit dem Glauben an uns selber und an die Stabilität vom dicken Klebeband entstanden die ersten Entwürfe.

show

Der erste Entwurf eines Kamerastativs für 90 Grad aufnahmen. Das Klebeband hat gehalten.

showDementsprechend sahen auch die ersten Probeaufnahmen aus... Zwischenzeitlich ging uns außerdem der Buchstabe "E" abhanden

Der erste Versuch war natürlich nicht perfekt, aber es war zumindest ein Anfang. Später erhielten wir zum Glück Unterstützung von einer medienkompetenteren Person, die uns mit einer richtigen Kamera, einem Mikrofon und Fähigkeiten im Umgang mit Schnittprogrammen unter die Arme griff. An dieser Stelle nochmal einen großen Dank an Malte.

Nachdem das Skript einige Male umgeschrieben, gestrichen, ergänzt und verworfen wurde, stand nach zwei Tagen der Plan. Der Dreh und die Tonaufnahmen dauert nur von sieben Uhr morgens bis drei Uhr nachts, wahr also ein Klacks.

show

Auch das super professionelle Studio kam nicht ganz ohne Klebeband aus

Nur ein Video Macht aber noch keine Kampagne. Texte mussten geschrieben und Bilder geschossen werden.

show

Wenn es funktioniert ist es auch gut! Mehr haben wir dazu nicht zu sagen.

Am Ende stand unser eigener Bereich bei Kickstarter. Zufrieden mit dem Ergebnis schalteten wir das Projekt online. Wie es weiter ging? Das kommt später.