Spannungsquelle und Stromkreis

Spannungsquelle und Stromkreis Titelbild

Spannungsquelle und Stromkreis

Eine einfache Spannungsquelle hat zwei Pole, die sich dahingehend unterscheiden, dass sich unterschiedlich viele Elektronen dort aufhalten. Es gibt den Pluspol und den Minuspol. Ein elektrischer Stromkreis ist vorhanden, wenn der Pluspol einer Spannungsquelle mit dem Minuspol derselben Spannungsquelle verbunden ist. Dabei können auf dem Verbindungsweg verschiedene einfache Leitungen, Widerstände, Kondensatoren und andere Bauelemente liegen. Ist ein Stromkreis geschlossen, dann kann der Strom fließen, das heißt, dass sich Elektronen vom Pluspol der Spannungsquelle zum Minuspol bewegen. Am Pluspol sind mehr Elektronen vorhanden als beim Minuspol, deshalb fließen die Elektronen von + nach -. Masse bzw. Ground (GND) ist der Bezugspunkt in jeder Schaltung, der die wenigsten Elektronen enthält. Hier ist die Masse immer auch der Minuspol der Spannungsquelle, was bedeutet, dass der Minuspol immer direkt mit Masse verbunden ist.

Wenn ein Stromkreis unterbrochen ist, kann kein Strom fließen. Ein Stromkreis kann auf unterschiedliche Weise unterbrochen sein. Die am einfachsten zu verstehende Variante ist, eine Leitung aufzuteilen (zum Beispiel mit einem Schalter). Wenn eine LED im Schaltkreis verkehrt herum eingesetzt ist, verhindert diese einen Stromfluss und unterbricht damit praktisch den Stromkreis. Außerdem können Kondensatoren wie Unterbrechungen wirken, wenn diese mit Spannung voll aufgeladen sind. Alle hier verwendeten elektrischen Größen sind in dieser Tabelle angegeben.

Elektrische Größe Formelzeichen Einheitszeichen Einheit
Spannung U V Volt
Strom I A Ampere
Widerstand R Ω Ohm
Kapazität C F Farad


Dir kommen Bauelemente noch unbekannt vor? Du wirst im nächsten Kapitel Erklärungen zu allen Bauelementen finden, die du brauchst.

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